Nach dem Tod

Nach dem Tod

1) Verständigen Sie das Pfarramt – Telefon 05516 2204

2) Mit ihm besprechen Sie Termine, Seelenrosenkränze sowie Termin für Beerdigung – nach diesem Kontakt wird das Totengeläute geläutet (zwischen 19.00 und 8.00 Uhr wird nicht geläutet)

3) Totenbeschau: Melden Sie den Tod Ihres Angehörigen dem Gemeindearzt

4) Die Aufbewahrung des Verstorbenen erfolgt üblicherweise in unserer Leichenkapelle

5) Das Einsargen und Überführen in die Leichenkapelle bzw. zur Kirche kann entweder durch ein Bestattungsunternehmen ihrer Wahl erfolgen oder kann nach bewährter Tradition im Rahmen der Nachbarschaftshilfe geschehen.

Nächstliegende Bestattungsinstitute:

Helbock in Egg – 05512/2102

Hämmerle in Bregenz 05572/42784

6) Todesanzeige – Überlegen Sie, ob Sie eine Todesanzeige in die Tageszeitung geben wollen.

7) Besprechen Sie mit der Gemeinde (2213) den Grabplatz. Die Gemeinde sorgt dafür, dass die Grabstätte termingerecht geöffnet und geschlossen wird.

8) Entfernung des Grabsteines

9) Bringen Sie folgende PAPIERE auf das Standesamt Sulzberg:

Geburtsurkunde

Heiratsurkunde

Staatsbürgerschaftsnachweis

vom Arzt ausgestellten Totenschein

10) Wenn möglich, besorgen Sie ein Photo Ihres Verstorbenen für den Sarg in der Aufbewahrungshalle.

11) Erwägen Sie, ob Sie auch als Angehöriger nicht statt eines Kranzes eine entsprechende Spende für einen sozial-caritativen Zweck tätigen wollen.

 

Vorbereiten der Beerdigungsliturgie

1) Legen Sie Ort und Zahl der Seelenrosenkränze fest und suchen Sie dafür – möglichst aus der Nachbarschaft – eine(n) Vorbeter(in).
Zeit 8.00 Uhr.

2) Soweit nicht Vereinsmitglieder die Dienste übernehmen, besorgen sie bitte

 

4 oder 6 Sargträger

Träger für das Grabkreuz

Träger für Kreuz und Fahne

Träger für Kranzgesteck und Bild

Klären Sie ab, wer aus der Nachbarschaft das Grab richtet!

3) Alle Beerdigungsgottesdienste werden grundsätzlich gleich gestaltet.

4) Auch beim Auferstehungsgottesdienst wird die Hl. Kommunion ausgeteilt.

5) Nachrufe für das Verstorbene:
Bei schönem Wetter finden Sie am Grab statt, dazu steht das mobile Funkmikrofon zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter in der Kirche – jedoch sind diese grundsätzlich mit dem Pfarrer vorher abzusprechen.

6) Nach dem Auferstehungsgottesdienst verabschieden wir das Verstorbene in der Kirche. Danach erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof. Der Sarg wird, wie es die Liturgie vorsieht, in das Grab gesenkt. (nicht nachher)

7) Urnenbeisetzung: Hier ist eine Absprache mit der Pfarre nötig. Da eine terminliche Übereinstimmung mit dem Krematorium nötig ist.

 

Nach der Beerdigung

1) In unserem Dorf und darüber hinaus ist es Brauch und Sitte, nach der Beisetzung ein Totenmahl zu halten.

2) Sonntagsgedenken:
Bei den Gottesdiensten am Wochenende nach der Beerdigung wird nochmals namentlich des Verstorbenen gedacht.

3) Am Nachmittag des Sonntags nach der Beerdigung bzw. zu einem mit den Angehörigen besprochenen Zeitpunkt werden die „Stationen“ (Seelenrosenkranz) gehalten. Ihre Form wird vom Pfarrer der liturgischen Zeit entsprechend als Wortgottesdienst oder auch als Vesper-Gottesdienst gehalten.

4) Messstipendien oder Spenden:
Vor und nach dem Sterberosenkranz sowie vor und nach dem Auferstehungsgottesdienst können Sie spenden in der Sakristei abgeben.

5) Begräbniskosten:
Für die Grabstätte die Aufbewahrungsgebühren und den Dienst der Totengräber müssen Sie die Rechnung auf der Gemeinde begleichen.

6) Grabstein und Grabkreuz
drücken den Glauben und Tod und Auferstehung aus. Dabei ist gerade von den vorgenannten Überlegungen her auf jeden Fall dem Schmiedeeisernen Grabkreuz der Vorzug zu geben.

7) Entsorgung der Kränze und Blumen:
Diese Dinge gehören NICHT in den Friedhofscontainer, sondern müssen mit nach Hause genommen und dort entsorgt werden.

8) Wenn Sie eine neue Grabeinfassung oder einen neuen Grabstein anbringen wollen, reden Sie zuvor mit der Friedhofsverwaltung (Gemeinde).